Freitag, 18. Mai 2007

Oh you Ladyboy - Erste Schritte in Thailand

Hallo liebe Leser! Nach längerer Pause melde ich mich wieder zurück. Mittlerweile habe ich eine ereignisreiche Woche Thailand hinter mir. So ereignisreich, dass meine Kamera leider vom Salzwasser außer Gefecht gesetzt wurde. Deswegen gibts demnächst erst mal weniger Bilder, solang bis ich Ersatz gefunden habe. Auch das Handy hats erwischt, also bin ich momentan nicht ereichbar. Wies dazu kam? Na dann mal von vorne...

Nachdem mich die Fähre an der thailändischen Küste abgesetzt hatte, ging es auf der Ladefläche eines Pickups zur Busstation der Grenzstadt Satun. Dabei begleitete mich eine kleine, durchgebräunte Holländerin, die ihren Rucksack schon 3 Monate durch Australien und Neuseeland geschleppt hatte.
Den ersten Zwischenstopp wollte ich in Trang machen, das von meinen beiden Reiseführern als besonders schön gelobt wurde. Als wir aber auf dem trostlosen Busbahnhof ankamen, regnete es wie aus Eimern, so stark, dass man unter dem Dach des Gebäudes sein eigenes Wort nicht verstehen konnte. Ohne Taxi in Sicht, ohne bei der Anfahrt irgendetwas Sehenswertes erblickt zu haben, ohne nennenswerte Hilfsbereitschaft der Angestellten der Busfirmen und aus Mangel an gutem Wetter entschloss ich mich, gerade wieder in den nächsten Bus nach Krabi zu steigen.
In Krabi erwartete mich zwar ähnliches Wetter, allerdings hatte ich so Zeit, einige Kleinigkeiten in der Stadt zu besorgen und mich mit der Holländerin in den zahlreichen Touristenrestaurants zu überfressen.
In jeder thailändischen Stadt sieht man das absurde Phänomen "Lady Boys". Dünne, tuntige Kerle, die aus welchen Gründen auch immer einfach alles tun, um wie Frauen auszusehen und schon so manchem Europäer auf dem Hotelzimmer ein böses Erwachen beschert haben. Einfach zum schießen!
Krabi Town selbst ist eine uninteressante Ansammlung von überteuerten Läden. Weswegen alle hier herkommen, sind die Strände. Und das war dann auch am nächsten Tag mein Ziel. Mit dem Rayleh Beach hatte ich dann auch einen Volltreffer gelandet. Im Nachhinein betrachtet war es der schönste Strand im Krabi District. Der einzige Weg nach Rayleh ist mit dem Longtail Boat (das sind die langen Holzkähne die immer auf den Postkarten mit den Traumstränden drauf sind) über das Meer. Und diese Teile machen auch ziemlich Spaß. Hinten im Heck steht ein Fahrer an einem frei liegenden, ohrenbetäubenden Motor und tunkt eine lange Stange mit Propeller unter Wasser, die das kleine Boot auf beachtliche Geschwindigkeit beschleunigt.

In Rayleh angekommen stoppte das Boot im knietiefen Wasser und wir wurden gebeten mit unserem Gepäck an Land zu waten. Rayleh Beach Ost besteht aus einem Mangrovensumpf, wo die günstigeren Unterkünfte stehen. Hier bezog ich einen Bungakow und machte mich dann, nicht zum letzten Mal, auf zum sehenswerten Strand von Rayleh West, der nur fünf Minuten Fußmarsch entfernt liegt.

Wie ich denn nun tatsächlich meine Kamera zerstört habe? Das erfahrt ihr dann beim nächsten Mal :-) Denn die Moskitos fallen gerade über mich her.
Nur so viel: Es war auf einer Speedboat-Tour mit einer Gruppe Kampfpiloten aus der thailändischen Luftwaffe zum Strand, wo "The Beach" gedreht wurde.
Wehe, ihr glaubt mir nicht!

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Photo looks familiar! :P